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Beitrags-Archiv für die Kategory 'Social Media'

Ed hat einen Vorschlag

Dienstag, 11. März 2008 23:13

bild-1.pngBei mir schwingen die Reden die ich heute auf der GAST in Klagenfurt zum Thema “Web 2.0 - Chance oder Gefahr” gehört habe nach. Da wurde vieles thematisiert, ja das Thema Web 2.0 vom Kammerpräsidenten sogar expressis verbis erwähnt. Auch der e_Day am 1. März 2008 hat gezeigt, dass das Thema Social Media eines ist, an dem man heute kaum mehr vorbei kommt, dass viele UnternehmerInnen interessiert und zudem eines ist, mit dem man sich bereits heute auseinandersetzen sollte, um nicht vielleicht morgen drauf zu kommen, dass es eh schon zu spät ist.Was will er uns eigentlich sagen? Wir haben hier ein kleines zartes Blog-Pflänzchen vor uns und stehen vor folgenden Fragen oder besser strategischen Entscheidungen

a) lassen wir das Pflänzchen verwelken? Schließlich ist der e_Day ja gelaufen.      

b) versuchen wir das Blog als Teamblog weiterzuführen, mit Leben zu erfüllen, konzipieren es neu bzw. um und lassen damit einen Versuchsballon steigen, an dem sich möglicherweise auch all jene orientieren könnten, die vom e_Day nicht nur mit rauchenden Köpfen sondern mit noch mehr Fragen nach Hause gegangen sind?    

Die heute auf der GAST abgelaufene Diskussion mit dem Referenten und Österreichischen Vertriebscoach Nr. 1 Markus Schauer (auch er blogt übrigens) zum Thema “Verriss auf Bewertungsportalen” hat mir wieder einmal gezeigt, wie aktuell und gar nicht weit weg das Thema Web 2.0 vom einzelnen kleinen Wirtschaftstreibenden in Wirklichkeit ist.Meine Präferenz hinsichtlich eday-Blog dürfte klar sein. Ich würde es gerne weiterleben lassen. Mit euch und den zwei drei externen LeserInnen (wobei es ja nicht bleiben muss!). Wir können damit doch nur gewinnen. Was meint ihr? by Ed Wohlfahrt

Thema: Blogging, Kärnten, Netzkultur, Social Media | Kommentare (14)

Fragen Sie den Kunden!

Mittwoch, 20. Februar 2008 8:56

 online PRAuch das ist Web 2.0. Das Wissen der Massen zu nutzen bzw. daran anzudocken. Ich sitze bereits seit einigen Tagen an den Folien für den Workshop online PR. Als ich gestern damit fertig war, war ich mir sicher, dass ein anderer den Vortrag ganz anders aufgebaut hätte. Was liegt also näher, die Leserinnen und Leser meines Blogs um Hilfe zu bitten, sie zu fragen, ob sie mir wertvolles Feedback geben können? Gesagt getan und seit gestern findet man auf meinem Blog (http://www.edwohlfahrt.blogs.com) eine rege Diskussion über meine Folien für den Workshop bzw. über die darin transportierten Inhalte statt.Genau das wollte ich. Ich wollte Diskussion und Dialog, ich wollte Feedback und Rat von denen, die DAS interessiert worüber ich in meinem Blog unter anderem schreibe, nämlich online PR. Jetzt stellen Sie sich einmal vor, sie stehen vor einer wichtigen unternehmerischen Entscheidung, sie überlegen hin oder her, besprechen es mit ihrem persönlichen Umfeld, vielleicht mit einem Mitarbeiter, einem Branchenkollegen. Warum aber nicht gleich das Wissen der Massen anzapfen. Wenn sie beispielsweise ein Blog führen, das sich mit Triathlonsport beschäftigt, wird ihr online Tagebuch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von Menschen gelesen, die sich für dieses Thema interessieren oder sich hier auskennen. Wäre es nicht ratsam, genau sie zu fragen!?hier geht es zu den Folien zu Vortrag online PR. Diskutieren aus Sie mit! by Ed

Thema: Blogging, Social Media, onlinePR | Kommentare (4)

SMS-Geschnatter aus dem Web 2.0

Montag, 17. Dezember 2007 17:58

Twitter LogoSo einen Hype wie um den Web-Dienst Twitter gab es im Web selten. Die einen halten es für die unnützeste Verschwendung von Aufmerksamkeit im Web 2.0, die anderen lieben es.

Was ist Twitter?
Sehr vereinfacht gesagt: Es ist ein Netzwerk an Freunden (Follower), an die man Nachrichten schickt: Wie geht es mir? Was mache ich gerade? Was stört mich? Aber auch Sinnvolles lässt sich damit publizieren …

Oberste Grundregel: Jede Nachricht darf maximal 140 Zeichen lang sein. Schreiben kann man diese Nachrichten per SMS (Nummer: +44 7624 801423) oder auf der Website. Seine Freunde kann man auch über über Gratis-SMS (das wird auf Dauer viel), auf der Website verfolgen.

Twitter kann mehr als bloß die eigene Privatsphäre zur Schau stellen und so gibt es eine ganze Reihe von Anwendungsszenarien dafür:

  • Team-Kommunikation: Warum können nur Freunde “Twitter” sein? Man stelle sich ein Organisationsteam vor, das häufig kurze Nachrichten austauschen will? Hier ist Twitter top, weil die SMS-Mitteilungen nichts kosten. (Da stellt sich natürlich die Frage nach dem Geschäftsmodell, aber bitte…)
  • Musiker und Sportvereine könnten ihre Fans so am Laufenden halten
  • Live-Blogging von Events oder aus dem Urlaub. Welche einfachere Methode gibt es, von der Reise zu berichten?
  • Mitfahrbörsen könnten sich drüber informieren: Achtung ich komme zu spät oder Hallo, heute habe ich das blaue Auto meiner Frau.
  • Bei den Freunden up to date bleiben und miteinander biliger kommunizieren, weil ja immer nur eine SMS (zu normalen Preisen) fällig wird. Dass gerade die jüngere Generation voll drauf abfährt, verwundert nicht weiter. In der Generation der Web-Teens wird kaum mehr gemailt, sondern auf die Schnelle kommuniziert.
  • Politik: Wetten, dass der eine oder andere Volksvertreter in Wahlkampfzeiten das nutzen wird!

Aber auch Firmen könnten sich das Tratschen 2.0 zunutze machen:

  • Kunden (die dies auch wollen) über neue Produkte oder Dienstleistungen informieren.
  • Medienunternehmen könnten Special-Interest-Communities mit Infos füttern.
  • Reiseleiter könnten alle Teilnehmer einer Reise als Twitter hinzufügen und so mit diesen einfach, schnell und billig kommunizieren.
  • Event-Organisatoren könnten so zu ihren Veranstaltungen einladen oder Gutscheine unters Volk bringen.

Das Beste: Es gibt APIs. Das sind Programmierschnittstellen, die es anderen Entwicklern ermöglichen, Dienste auf Twitter aufzusetzen. Beispiele dafür sind Twittermap.com oder GeoTwitter.org, die Postings auf Google Maps darstellen.

Einzige Haken: Der Dienst ist zwar stabil, doch beim Versenden von SMS-Nachrichten nicht immer ganz zuverlässig.

Twitter hat etwas, da bin ich mir sicher! Ich bin übrigens seit einiger Zeit auch unter twitter.com/georgholzer erreich- und abonnierbar.

By: Georg Holzer

Thema: Mobile, Social Media | Kommentare (0)